Rekrutierung von Freiwilligen: Wer und Was?

Rekrutierung von Freiwilligen

Tipps für Rekrutierung von Freiwilligen findest du auch in der Webinaraufzeichnung. Du kannst dir also gerne das Webinar anschauen oder diesen Blogartikel lesen. Lerne einfach so, wie es für dich am besten ist!

Wie kann ich Freiwillige rekrutieren?

Du bist Teil einer NGO, die sich in einem Veränderungsprozess befindet? Jede Veränderung braucht Unterstützung. Daher auch neue Freiwillige. Dieser Blog erklärt Schritt für Schritt, wie der Prozess der Rekrutierung von Freiwilligen erfolgreich funktioniert.

Wir werden uns also ansehen, wie du deine Wunsch-Freiwilligen finden kannst. Mithilfe dieses Blogbeitrags wird das ganz einfach! Wir suchen die richtige Person für deine Organisation, die diese Anforderungen erfüllt. Eine Person, die du für deine Aufgaben benötigst. Jemanden, der einfach in deine Team passt. Es ist also keine so einfache Aufgabe, aber wenn du die richtigen Anweisungen hast, kann nichts mehr schief gehen.

Weitere Blogbeiträge findest du hier.

Wie finde ich Freiwillige?

Dein Ziel sollte sein, dass die Freiwilligen dich kontaktieren.Deswegen ist es wichtig, dass du es den Freiwilligen möglichst einfach machst dich zu kontaktieren. Nachdem sie sich an dich gewandt haben, ist es wichtig, dass du ein Gespräch mit ihnen führst. Das dient dem Zweck um festzustellen, ob ihr gut miteinander auskommt. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, es den Menschen so einfach wie möglich zu machen, deine Organisation zu erreichen. Du kannst ihnen Fragen stellen und umgekehrt. Also dein Ziel ist folgendes: das erste Gespräch zu bekommen.

Bevor du also deine Rekrutierungsprozess startest, solltest du unbedingt mit diesen beiden Fragen beginnen: “Wer?” und “Was?”.

Ich möchte, dass du jetzt für zwei Minuten die Augen schließt. Stell dir einfach deine*n Wunschkandidate*in vor. Wer wäre mein*e Traumkandidat*in für diese Position? Wenn ich mir jemanden wünschen könnte, wer wäre diese Person?

Wer wäre mein*e Traum-Freiwillige*r?

FolgendeFragen helfen dir bei der Suche. Je detaillierter du dir vorher Gedanken machst, desto besser kannst du auf die Suche machen.

  • Wie alt ist mein Superfreiwilliger?
  • Spielt das Geschlecht eine Rolle?
  • Was sollte seine oder ihre Motivation sein, meiner Organisation beizutreten?
  • Wie viel Zeit sollte diese Person haben?
  • Welche besonderen Fähigkeiten müsste er oder sie haben?
  • Müsste er oder sie eine bestimmte Sprache sprechen?
  • Sollte er oder sie Berufserfahrung haben?

Wenn du irgendjemanden suchst, dann suchst du eigentlich niemanden. Du kennst das vielleicht aus der Werbung?! Wenn die Werbung sich nicht ausdrücklich an dich wendet, dann fühlst du dich nicht angesprochen. Daher ist es für deine Strategie so wichtig, dass du eine klare Zielgruppe identifizierst, die du ansprechen möchtest.

Ich empfehle dir, verschiedene gezielte Kampagnen für verschiedene Gruppen von Freiwilligen durchzuführen. Du solltest also deine gesamte Zielgruppe, die du erreichen möchtest, in kleinere Personengruppen aufteilen und dort gezielte Kampagnen durchführen. Denn wenn man einfach nach allen fragt, erreichst du eher weniger Menschen.

Was sind deine Sweetspots?

Freiwillige zu rekrutieren ist wie Dating. Du stellst dir deine*n Freiwilligen als perfekte Ergänzung in deinem Team vor. Menschen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, suchen auch nach der perfekten Organisation. Du musst also deine Sweetspots identifizieren. Die Dinge, die deine Organisation oder Freiwilligenarbeit ausmacht. Was macht das Engagement mit euch unwiderstehlich?

Hier sind ein paar Fragen, die dir helfen eure Sweetspots zu identifizieren:

  • Was beinhaltet eine Aufgabe?
  • Was ist das Lustige daran?
  • Muss die Freiwilligenarbeit zeitintensiv sein?
  • Ist die Freiwilligenarbeit an einen bestimmten Tag gebunden?
  • Kann ich Menschen mit besonderen Bedürfnissen aufnehmen?
  • Ist Freiwilligenarbeit an einem bestimmten Ort oder aus der Ferne möglich?
  • Bietest du Vergünstigungen wie Sonderveranstaltungen, Rabatte, Schulungen oder Networking-Möglichkeiten an?
  • Wie sieht der Onboarding-Prozess aus?

Am Ende sollte man sich unbedingt fragen: Wer ist die Person, die mit den Freiwilligen in Kontakt treten wird? Niemand möchte mit einer anonymen Organisation kommunizieren. Daher du solltest deinen Rekrutierungsprozess vorgeben, um eine Person in deinem Team als Ansprechpartner für deine Freiwilligen zu ernennen.

Was ist wirklich wichtig für dich?

Es ist so wichtig, dass du zwischen den Dingen unterscheidet, die dir sehr wichtig sind und die einfach nur schön zu haben wären. So stellst du sicher, dass deine Ansprüche nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hoch sind. Es ist gut, eine Vorstellung davon zu haben, wohin man möchte, aber auch offen für Überraschungen zu sein.

Unser Ziel: Das erste Gespräch

Denk daran, unser Ziel ist es, das erste Gespräch zu halten. Wenn du also das erste Gespräch bekommen möchtest, ist es für den anderen Teil gut zu wissen, wie man ein Gespräch mit dir vereinbaren kann. Erkläre auf der Webseite ganz unkompliziert, wie der Onboarding-Prozess aussieht. Es ergibt Sinn, die verschiedenen Schritte aufzuschreiben, die jeder Freiwillige durchlaufen muss, um deinem Team beizutreten. Natürlich können Onboarding-Prozesse je nach Aufgabe und Engagement unterschiedlich sein. Beschreibe gerne auch die Abweichungen und Sonderfälle. Ganz wichtig dabei: Behalte immer deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse im Blick!

Zum Schluss!

Jetzt haben wir gesehen, wer dein*e Super-Freiwillige*r ist. Du hast gesehen, worüber du dir vorher Gedanken machen musst. Dir ist auch klar, wie der Onboarding-Prozess aussehen sollte. Jetzt bist du wirklich bereit, deinEngagmentangebot an die größere Gemeinschaft zu richten. Du bist jetzt bereit dein*e Freiwillige*n zu finden!