Kategorie: onlinekurs

 

 

Mentale Gesundheit im Home Office – Was du als Arbeitgeber*in tun kannst

Header Menatel Gesundheit im Home Office

Beim Wechsel ins Home Office während der Pandemie wurde deutlich, dass das Burnout-Risiko hoch ist. Die Mitarbeiter*innen fühlen sich stärker unter Druck gesetzt, mehr zu leisten. Plötzlich gibt es keine klare Trennung zwischen Arbeit und Pirvatem mehr und man muss diese Grenze eigenverantwortlich ziehen.

Aber auch wenn wir unsere Grenzen (mehr oder weniger) klar ziehen können, ist die Mentale Gesundheit im Home Office nicht automatisch gegeben. Wie du als Arbeitgeber*in deine Mitarbeitenden unterstützen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Mentale Gesundheit im Job

Die knallharten Fakten (Quelle: Initiative neue Qualität der Arbeit):

  1. Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen stellen mit 43 Prozent die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühverrentung dar
  2. Im Jahr 2017 verursachten psychische Erkrankungen 107 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage
  3. Insbesondere emotionale Anforderungen können die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz beeinträchtigen.

Für zwei der drei häufigsten Gründe für eine psychische Belastung am Arbeitsplatz könnte Remote Work eine Lösung sein. Denn neben der Angst vor dem Jobverlust steht die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben im Fokus. Auf der einen Seite befürchten Arbeitnehmer*innen, dass ihre privaten Anforderungen einen negativen Einfluss auf ihre Arbeitsleistungen haben. Aber noch viel bedeutsamer ist, dass viele Arbeitnehmer*innen durch Überstunden oder unflexible Arbeitszeiten einem Dauerhaften Stresslevel ausgesetzt sind. Denn auch das Privatleben und die zu Hause wartende Care-Arbeit muss gemeistert werden.

Remote Work als Lösung für psychische Erkrankungen auf Grund der Arbeit?

Im Hinblick auf die mentale Gesundheit kann Remote Work viele positive Effekte haben. Sobald man sich an die Fernarbeit gewöhnt hat, kann flexibel von überall aus gearbeitet werden. Man kann selbst planen, wann man Pausen machen möchten und gleichzeitig kann die Produktivität der Mitarbeiter*innen gesteigert werden, da sie sich in der von ihnen gestalteten Umgebung wohler fühlen. Wir haben zur motiverten Arbeit im Home Office bereits einen Blogbeitrag geschrieben, den du dir hier anschauen kannst. Wie aber kannst du als Arbeitgeber*in deine Kolleg*innen dabei untersützen, ihre menatle Gesundheit im Home Office beizubehalten?

Was du als Arbeitgeber*in tun kannst, um deine Kolleg*innen und ihre Mentale Gesundheit zu unterstützen

Neben den üblichen Ansätzen wie Weiter-und Entwicklungsmöglichkeiten, ein angenehmes Arbeitsklima und einer faire Bezahlung spielt es eine große Rolle, die Ressourcen zu erkennen und die individuelle Belastung zu reduzieren. Vor allem ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Kollegiums und ein fairer, unterstützender Umgang von Seiten der Vorgesetzten können die psychische Belastung stark verringern.

Was du als Arbeitgeber*in tun kannst, um deine Kolleg*innen im Home Office zu unterstützen: Soziale Kontakte Fördern, Mit gutem Vorbild vorangehene, Trennung von Arbeit und Privatem fördern
Was du als Arbeitgeberin tun kannst, um deine Kolleg*innen zu unterstützen

Soziale Kontakte fördern

Sorge dafür, dass trotz Home Office soziale Kontakte zwischen den Mitarbeitenden möglich sind und entstehen. Gemeinsame Meetings, Team Events oder WhatsApp Gruppen sind hierbei hilfreich. Ideen für einen guten Beziehungsaufbau in Onlineteams findest du hier.

Trennung von Arbeit und Privatem fördern

Habe ein Auge darauf, dass es auch aus der Führungsebene klare Grenzen zwischen Privatem und Arbeit gibt. Noch eine schnelle Frage per WhatsApp am Abend? Ein kurzer Anruf, um eine wichtige Frage zu klären? Nein – das kann auch auf Morgen warten, denn wenn ihr nicht im Home Office arbeiten würdet, könntet ihr euch nach Feierabend auch nicht mehr erreichen. Eine Möglichkeit diese Trennung zu fördern ist das Bereitstellen von Arbeitslaptops- und Handys. So kann der Austausch aktiv gestaltet werden und die Erreichbarkeit nach Feierabend eingeschränkt werden.

Mit gutem Vorbild vorausgehen

Auch die Führungskraft selbst arbeitet im Home Office und ist genauso von der psychischen Belastung betroffen, wie die Mitarbeitenden. Die extra Herausforderung hierbei ist allerdings, dass eben kein*e Vorgesetzte*r einen Blick darauf hat, wann es genug ist und mit darauf achten kann, wann die Belastungsgrenze erreicht ist.
Habe dich selbst gut im Blick und gehe mit gutem Vorbild voran. Halte dich an deine festgelegten Arbeitszeiten, ziehe Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem und kümmere dich um genug Soziale Kontakte innerhalb und außerhalb deiner Arbeit. So gibst du auch deinen Mitarbeitenden den Raum, dies zu tun und kannst als Vorbild motivierend wirken.

Weitere Tipps und Tricks zur Führung von Remote Teams findest du in diesem Beitrag.

Um die Mentale Gesundheit im Home Office zu fördern gibt es viele verschiedene Wege und Ideen. Welcher Weg für dich und dein Team der Richtige ist, findet ihr am besten raus, indem ihr eure Kolleg*innen einfach mal fragt. Was braucht ihr? Was tut euch gut? Wie könnt ihr sie unterstützen?

Die Zukunft von Remote Work: Vom Hybridmodell über Coworking Spaces zu ortsunabhängiger Arbeit

Header: Die Zukunft von Remote Work: Vom Hybridmodell über Coworking Spaces zu ortsunabhängiger Arbeit

In diesem Blogbeitrag stellen wir dir einige flexible Arbeitsmodelle vor, denn seit der Pandemie 2020 sind viele Menschen auf die Arbeit im Home Office umgestiegen. Dadurch ist auch der Prozentsatz von Remote Work Angeboten auf dem Arbeitsmarkt gestiegen. Wenn du nach diesem Blogbeitrag Lust auf einen Erfahrungsbericht nach der Pandemie hast, dann schau dir doch mal diesen Artikel von Felicitas Heger von Systaimability an.

Viele Aufgaben werden heutzutage auf dem Computer erledigt, wodurch der Umstieg auf Remote Work Sinn ergibt. Alles was du dafür braucht ist einen Laptop und einen Internetanschluss. Man merkt, die Zukunft geht in Richtung Remote Work.

Bedürfnisse ändern sich

Millennials stellen im Moment den größte Teil der Arbeitskräfte. Generation Z rückt auch immer mehr nach. Das bedeutet, die Bedürfnisse bei der Arbeit sind in einem Wandel. Der Wandel wird dazu beitragen, dass die Werte der zwei Generationen wiederspiegelt werden wird.

Flexibilität wird bei der Jobsuche immer wichtiger. Gehalt und Raum für Wachstum sind immer noch wichtig. Konkurrieren jedoch mit einer Reihe immer wichtigerer Vergünstigungen. Dazugehört:

  • flexible Freizeit
  • die Freiheit, nach eigenem Zeitplan zu arbeiten
  • Barrierefreiheit
  • Home Office
Bedürfnisse neuer Arbeitgeber*innen

Remote Work ist eine der Möglichkeiten, wie Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeiter*innen diese Vorteile bieten können, sodass wir davon ausgehen können, dass die Nutzung in den kommenden Jahren zunehmen wird.

Arbeitsmodell: Remote Work

Eine weiterentwickelte Form des Home Offices ist das flexible Arbeitsmodell Remote Work. Hierbei arbeiten Mitarbeiter*innen zu hundert Prozent in virtuellen Teams. Die Arbeitgeber*in fordert keine Präsenzzeit im Büro. Dies fördert die Möglichkeit, internationale Teams zusammenzustellen, die zeit- und ortsunabhängig miteinander arbeiten können. Unternehmen haben dadurch die Chance, die besten Mitarbeiter*innen weltweit zu finden und in einem virtuellen Team zusammenzubringen. Durch die Vernetzung auf internationaler Ebene können zudem neue Sichtweisen, Ansätze und Wissen aus der ganzen Welt effektiver entdeckt und genutzt werden. Die Idee, verschiedene Kulturen zu verstehen, neue Sprachen zu lernen und einzigartige Spezialist*innen zu finden, kann Organisationen verbessern. Die Auswahl aus einer Gruppe von Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten hilft Unternehmen zu wachsen, neue Märkte zu erschließen und Produkte auf den Markt zu bringen.

Das flexible Arbeitsmodell Remote Work ist besonders für Menschen geeignet, die gerne unterwegs sind und sich nicht auf einen Arbeitsort festlegen wollen. So hat sich Remote Work in den letzten Jahren als Trend unter Reisenden etabliert. Aber auch für Eltern, die Berufs- und Familienleben besser vereinbaren wollen oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen, die nicht täglich in ein Büro fahren können, ist Remote Work das perfekte Arbeitsmodell. Genau wie beim Home Office ist es wichtig, sich selbst organisieren zu können und aktiv Feierabend zu machen.

Hybridmodell

Das hybride Arbeitsmodell ist gleichermaßen für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen attraktiv. Immer mehr Unternehmen steigen auf ein Hybridmodell um, sodass die Freiheiten von Remote Work genossen werden können. Gleichzeitig werden durch dieses Modell auch die sozialen Kontakte im Büro gepflegt, da man immer noch 1-2 Tage im Büro verbringt.

Der Wunsch nach flexibler Arbeitszeitgestaltung zu Gunsten der Arbeitnehmenden wird stärker. Jedoch können nicht alle Unternehmen nach einem hybriden Arbeitsmodell arbeiten. Für den erfolgreichen Aufbau einer Infrastruktur ist es wichtig, in Technologien zu investieren. Ein Beispiel hierfür wären Kommunikationsmittel, die Online Konferenzen und eine ständige Kommunikation mit mobil arbeitenden Mitarbeiter*innen ermöglichen.

Unternehmen, die sich an ein veränderndes Umfeld anpassen können, werden am meisten profitieren. Niemand weiß was die Zukunft bringen wird. Vor der Pandemie war mobiles Arbeiten die Ausnahme, allein schon wegen fehlender Arbeitsmittel und Protokolle.
Unternehmen müssen sich nun auf das hybride Arbeitszeitmodell einstellen, da es von einer singulären Ausnahme zu einem breiten Teil der Organisation geworden ist.

Arbeiten im Coworking Space

Die Arbeitsmodelle Home Office und Remote Work zeigen, dass das Arbeitsumfeld wichtig ist, um produktiv und erfolgreich arbeiten zu können. Die Grundidee der Gemeinschaftsbüros ist produktives Arbeiten in einer kreativen Atmosphäre. Ein Coworking Space ist ein Ort, der sowohl konzentriertes Schaffen als auch anregenden Austausch in einer kreativen Arbeitsatmosphäre ermöglicht. Zudem haben sie den Vorteil, dass sie neben einer guten Ausstattung vor allem das Netzwerken im Zuge einer Community fördern. Deshalb werden sie als Arbeitsort immer beliebter. Insbesondere unter Individualist*innren, in der Startup-Szene, unter Kreativen und Freelancer*innen.

Bild Coworking

Das Prinzip ist einfach: Ein*e Coworking Space Anbieter*in vermietet einmal im Jahr, monatlich und sogar tageweise einzelne Arbeitsplätze oder Büroräume an Menschen, die in entspannter Atmosphäre arbeiten möchten. Ein Co-Working Space bietet offene Arbeitsplätze mit Einzelarbeitsplätzen, Büros und Besprechungsräumen. Darüber hinaus fördern Freiflächen und Veranstaltungen den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Community. 2012 gab es weltweit etwas mehr als 2.000 Coworking Spaces. Heute sind es mehr als 13.800, die als internationale Coworking-„Ketten“ über die ganze Welt verstreut sind.

Aber wie wird die Zukunft von Remote Work denn nun aussehen?

Die Zukunft von Remote Work kann man sich als individuelles, buntes Arbeitsmodell vorstellen, welches immer mehr an die Bedürfnisse der nachrückenden Generationen angepasst wird. Es bietet viel Raum für neue Ideen, gegenseitige Inspiration und Spaß. Außerdem hat man so die Möglichkeit, die eigenen Lebenssituationen perfekt mit der Arbeit zu verbinden und ist nicht wie bisher an einen Ort gebunden.
Wir finden Remote Work super – was denkst du darüber? Lass es uns doch gerne hier in den Kommentaren wissen oder schau dir unsere anderen Beiträge zum Thema Remote Work an.

Bahn frei für die virtuellen Weihnachtsfeiern!

2021 war in jeder Hinsicht ein überraschendes Jahr. Man konnte sich nicht im Büro treffen, sah die Kolleg*innen nur in Online-Meetings. Plötzlich waren digitale und hybride Teamevents so gefragt wie noch nie. Und das war auch das Hauptproblem: Die Nachfrage war größer als das Angebot und so mussten einige Teams sogar auf ihre virtuellen Weihnachtsfeiern verzichten. Vielleicht fragt sich jetzt manch eine*r, wieso so ein Event überhaupt so wichtig ist. Ein Team braucht Wertschätzung, Rückblick und Vorausschau in einer lockeren, fröhlich-besinnlichen Atmosphäre.

Lohnen sich die virtuellen Weihnachtsfeiern?

Eure Organisation ist das ganze Jahr über an der Realisierung zahlreicher Projekte beteiligt. Das ist Grund genug, der Leistung am Jahresende mit Respekt gegenüberzutreten. Unsere virtuellen Weihnachtsfeiern sind hierfür die perfekte Gelegenheit.  Eine Weihnachtsfeier dient einem gemeinsamen Abschluss, zeigt wie der Status Quo eines Teams aussieht, und dient bereits zu Orientierung sowie für eine gute Basis für das kommende Jahr. Dabei fällt eine Online-Weihnachtsfeier wesentlich günstiger aus, da man sich die Kosten für Miete, Getränke, Essen usw. spart.

Fördert euren Teamgeist!

Wenn ihr eurem Verein mehr als nur einen Weihnachtsmarktbesuch spenden wollt, freut das nicht nur alle Beteiligten, sondern führt ebenfalls zu einer Verbesserung des Teamgeistes. Mit uns als Organisatoren entwickelt sich diese Feierlichkeit zu einem außergewöhnlichen und spannenden Teamevent. Bei uns gibt es kein stumpfes Gerede und läppische Weihnachtsmusik, nein. Bei uns steht der Abenteuer- und Spaßeffekt klar im Vordergrund. Und das Beste: Ihr müsst euch um gar nichts kümmern. Ihr braucht nur einen Computer mit Webcam und eine stabile Internetverbindung. Den Rest liefern wir! Ihr werdet eine völlig neue Art von Event erleben können, das den Teamgeist bei allen aktivieren wird.

Es liegt doch auf der Hand: Aktive Erlebnisevents, wie die virtuellen Weihnachtsfeiern, geben euch die Chance, sich gemeinsam Herausforderungen zu stellen und diese als Gruppe zu lösen, tragen maßgeblich zur Gruppendynamik bei. Das wirkt sich positiv auf die Motivation und die gesamte Organisationsstruktur aus.

Verbessert eure Kommunikation!

Alle Teamevents haben dies gemeinsam: Die Optimierung der Kommunikation. Der Organisationsalltag rückt in den Hintergrund, dafür rücken nun die Menschen, die eure Organisation in erster Linie ausmachen, in den Mittelpunkt. Bei guter Stimmung, etwas Glühwein und einem spannenden Escape-Room als Weihnachtsfeier, wird man sich mit Sicherheit gerne daran zurückerinnern. Außerdem überträgt sich die gute Arbeit während außerorganisatorischen Veranstaltungen auf eure Teammotivation und euch wird es zunehmend leichter fallen miteinander zu arbeiten und Aufgaben effizienter zu lösen.

 Und was können die virtuellen Weihnachtsfeiern noch?

Weihnachtsfeiern und Teamevents leisten einen markanten Beitrag zur Mitarbeiter*innenmotivation und wirken sich positiv auf das Klima innerhalb der Organisation aus. Woher wir das so genau wissen? Weil wir es selbst bei uns im Team anwenden!! Gut gestaltet, spannend und abwechslungsreich fördern wir unsere Kommunikation durch gemeinsame Teamevents, damit wir unseren Teamgeist auf ein Höchstmaß treiben. Alle positiven Faktoren gebündelt, sind unsere Online-Events ein wichtiges Werkzeug, wenn es darum geht Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Loyalität zu festigen.

Also worauf wartet ihr noch? Bucht eure virtuellen Weihnachtsfeiern hier. Wir sind die optimalen Ansprechpartner*innen, wenn es darum geht, frischen Wind in die Weihnachtsfeier-Landschaft zu wehen. Dabei ist es egal, ob es sich bei euch um eine neu-gegründete Organisation oder um ein bereits fest eingespieltes Team handelt.

Wir freuen uns auf euch!

Herr der Ringe, der eine Ring

Digital Leadership in Mittelerde mit Gandalf und Co.

Herr der Ringe, der eine Ring

Digitaler Leadership in Mittelerde? Wie bitte?

Was hat Digital Leadership in Mittelerde zu suchen? Wo gerade die neue Serie „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ angelaufen ist, habe ich mich noch einmal mit Peter Jacksons Trilogie, die Anfang der Nullerjahre Geschichte geschrieben hat, befasst. Lange galt „Herr der Ringe“ als unverfilmbar, doch mit fortschreitender Technik und Spezialeffekten, konnte das Leinwandspektakel in drei Teile entfesselt werden.

J. R. R. Tolkien war der Autor der „Herr der Ringe“-Trilogie. Er lebte im frühen zwanzigsten Jahrhundert, als sich die Welt im Krieg befand, und viele von Tolkiens Figuren, Schlachten und Erzählungen wurden von der Welt, in der er lebte, inspiriert.

Was soll man schon von Magier*innen, Zwergen, Elben und Typen, die mit Hobbits abhängen lernen, denkst du jetzt? Und dann vor allem auch noch etwas über Leadership? Ein Leader ist jemand der Anhänger*innen hat. Die Person nimmt Menschen auf eine Reise mit, bringt sie an Orte, von denen sie gar nicht wussten, dass es sie gibt. Wenn „Herr der Ringe“ eines ist, dann eine Reise für alle ihre Beteiligten. Die Geschichte lebt von ihren vielschichtigen und unterschiedlichen Charakteren, die allesamt auf ihre Art zum Sieg über das Böse beitragen.

Wer von „Herr der Ringe“ bisher nichts wissen wollte, hat die letzten zwei Jahrzehnte entweder verschlafen oder ist einfach nur ein riesen Star Wars Fan.

Wer mal eben keine zwölf Stunden Zeit hat, um sich die porträtierten Leadership-Styles in „Herr der Ringe“ anzuschauen, der kann auch ganz tief in unseren Blogeintrag eintauchen. Empfehlenswert sind die Filme dennoch allemal.

Aufgrund des Umfangs muss ich mich auf ein paar wesentliche, zentrale Figuren berufen, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Was wir von Gandalf, Aragorn, Sauron und Éowyn über Digital Leadership aus Mittelerde lernen können, erfahrt ihr hier:

Herr der Ringe, Gandalf der Graue

Vertraue deinen Gefährten, gebe ihnen Orientierung und Sicherheit.

Gandalf, der weise Zauberer gehört zu den wichtigsten Personen der Geschichte. Auch wenn Digital Leadership in Mittelerde nicht 1 zu 1 umsetzbar ist, so können wir von ihm durchaus etwas über Inspiration und Durchhaltevermögen lernen. Im ersten Teil von (Die Gefährten) gibt es einen besonderen Austausch, zwischen ihm und Frodo – dem Hobbit, der den Ring der Macht zum Schicksalsberg tragen muss, um ihn zu zerstören. Sie haben gerade eine Schlacht gegen den Feind verloren. Boromir, einer der Gefährten um die Gemeinschaft des Rings, wurde bei der Verteidigung getötet, und die Orks haben die Gruppe zerrieben und einen Teil von ihnen gefangen genommen.

Frodo ist entmutigt und wütend. “Ich wünschte, der Ring wäre nie zu mir gekommen. Ich wünschte, das alles wäre nicht passiert”, sagt Frodo zu sich selbst. Doch da hört Frodo plötzlich Gandalfs Stimme: „Das tun alle Menschen, die solche Zeiten erleben, aber es ist nicht an ihnen, das zu entscheiden. Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit, die dir gegeben ist, anfangen willst.“ Hier können wir bereits eine wichtige Lektion lernen:

  1. Kontrolliere die Variablen, die du kontrollieren kannst – was kannst du mit deiner Zeit anfangen?  
  2.  Arbeite um die Variablen herum, die du nicht kontrollieren kannst – nämlich die Umstände, die dich umgeben.

Gandalf als Inspirator

Der Digitale Wandel wurde durch die Corona-Krise in vielen Organisationen noch einmal verstärkt. Wenn deine Hybrid- und Remote-Teams im Homeoffice sitzen, kannst du ihnen nicht ständig über die Schulter schauen und du bekommst auch nur schwer einen Einblick in ihre persönliche Gefühlswelt. Regelmäßige Onlinekonferenzen oder andere Onlineveranstaltungen wie Teambuilding Spiele und -Events, helfen dir dabei, auf dem neusten Stand zu bleiben und zeigen dir, wo sich dein Team arbeitstechnisch befindet.

Mein Tipp: Sei inspirierend mit einem positiven Verhalten und versuche das Beste aus deinen Mitarbeiter*innen zum Vorschein zu bringen. Nur so schaffst du es nachhaltig ihre Sichtweise zu ändern und das sie selbst in stressigen Situationen beim Mobilen Arbeiten, stets auf dem richtigen Kurs bleiben.

Herr der Ringe, Aragorn, der noch nicht weiß, dass er bald König sein wird.

Verfolge als Digital Leader während einer Onlinekonferenz eine Vision mit klarer Richtung

Aragorn ist wohl sowohl ein charismatischer als auch ein visionärer Anführer. Er ist ein klassischer autoritärer Führer. Mit seiner klaren, zielgerichteten Vision, den Ring zu zerstören, schafft er es, alle seine Anhänger*innen, von Elben über Zauberer bis hin zu Hobbits, zu vereinen, um diese Vision zu verwirklichen. Auf dem Weg dorthin sorgt er dafür, dass seine Anhänger*innen in Sicherheit sind und schließlich in die Lage versetzt werden, selbst für diese Vision zu kämpfen. Wie funktioniert dieser Stil auf einer digitalen Ebene? Die Menschen folgen einer autoritären Führungskraft, weil sie der Verbindung zwischen ihnen vertrauen.

Das ist einer der Gründe, warum dieser Führungsstil und nicht der Zwangsführungsstil beim Militär gefördert wird – so kontraintuitiv das auch erscheinen mag. Es ist ein entscheidender Führungsstil, wenn eine neue Vision oder eine klare Richtung erforderlich ist. Aragorn vergisst seine Kamerad*innen nie. Egal wie schlecht es gerade läuft, oder wie viel Stress er gerade um die Ohren hat, er nimmt sich immer Zeit, fürsorglich zu sein. Auch sein Gemüt wirkt zu keinem Zeitpunkt erhitzt.

Aragorn: Der ideale Leader

Natürlich ist dies die ideale Darstellung eines erfolgreichen Leaders, doch in der Realität, wenn der Stress dauerhaft anhält, können wir schnell mal entgleisen. Deshalb ist es wichtig in Besprechungen nicht seine eigene Gefühlswelt auf die Umgebung zu projizieren. Auch wenn dies sehr verlockend scheint, um mal eben Dampf abzulassen. Deine Kolleg*innen können nicht in dich hinein blicken, oder wissen auch nicht, wann mal etwas mehr Rücksicht geboten ist. Aragorn ist im wahrsten Sinne des Wortes König, aber er bittet nie um eine Sonderbehandlung. Vielmehr muss er regelmäßig daran erinnert werden, dass er der rechtmäßige Erbe des mächtigsten Throns in Mittelerde ist. Die wenigsten von uns sind königlicher Herkunft, doch hier lernen wir vor allem, wie wichtig es ist sein Ego außen vor zu lassen und sich nicht von machtgierigen Impulsen als Leader leiten zu lassen.

Ist-Zustand:

Online-Meetings haben oft den Ruf nicht sehr dynamisch zu sein. Redet eine Person ununterbrochen, und das auch noch eintönig und langweilig, kann das die restlichen Teilnehmer*innen arg frustrieren. Ist ein Online-Meeting hingegen zu dynamisch kann man dem Gesprochenen gar nicht mehr folgen und es entsteht bei allen Verwirrung. Die Digitalisierung in Deutschland ist zwar immer weiter am Fortschreiten, doch dürfen die Menschen in deiner Organisation oder Unternehmen nicht davon überrumpelt werden, sonst schwindet auch bald die Lust an der Arbeit. Habe während der Meetings für alle ein offenes Ohr und lass jede*n sich einmal mitteilen. Im Homeoffice kann eine Komfortzone entstehen, nach dem Motto: „Wenn ich’s heute nicht sage, dann halt beim nächsten Meeting!“.

Mein Tipp: Sorge dafür, dass eure Kommunikation offen und für alle während des Meetings förderlich bleibt, damit ihr das Ziel eurer Onlinekonferenz erreicht.

Herr der Ringe, Sauron und seine Schergen

Wen willst du anführen, wenn dir keiner mehr folgt?

Werfen wir einen Blick auf die dunkle Seite von Mittelerde. Der böse Herrscher Sauron führt eine große Armee an und giert nur nach Macht. Saurons Leadership wäre etwas, dass man als Zwangsführung bezeichnen würde. Er verlangt von seinen Anhänger*innen, dass sie sich jeder seiner Launen fügten, selbst wenn dies bedeutet, dass sie ihr eigenes Leben opfern. Er setzt sich kein höheres Ziel als die Erfüllung seiner Forderungen und gibt seinen Untertan*innen keine Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen, geschweige denn, selbst eine Führungspersönlichkeit zu werden. Selbst, wenn er nicht physisch anwesend sein kann, so blickt sein „Auge“ ständig über seine Gefolgschaft. Er hat schon beinahe eine lähmende Wirkung, da seine Armeen stur seinen unflexiblen Anweisungen folgen.

Sauron ist das perfekte Beispiel eines egozentrischen, ineffektiven “personalisierten” Führer. Funktioniert dieser Stil? Ja, aber nur kurzfristig. Drohungen funktionieren, wenn man sie immer weiter aufstockt; wenn Zwangsführer*innen die Drohungen jedoch ausgehen, können sie nichts mehr erreichen.

Nützlich wird ein solcher Führungsstil in Krisensituationen, um seine Mitarbeitenden zu aktivieren oder ein Problem zu lösen. Wenn du deinen Mitarbeitenden jedoch Vertrauen und Respekt entgegenbringst, wirst du diesen Führungsstil (hoffentlich) nie brauchen. Wenn du wie Sauron die Bedürfnisse deines Teams vernachlässigst und dir keine Zeit für individuelle Face-To-Face Gespräche nimmst, wirst du schnell merken, dass du dich immer weiter von den Menschen entfernst und dein Team auseinanderbricht.

Mein Tipp: Setze mit deinem Team regelmäßige und verbindliche Onlinekonferenzen fest. Gerade bei Online-Meetings bedarf es an noch mehr Proaktivität, damit niemand auf der Strecke bleibt.

Herr der Ringe, Éowyn, Nichte von König Théoden.

Ergreife selbst das Ruder und zeige deinen Gefährten, dass du in Onlinekonferenzen bei ihnen bist

Éowyn, die weiße Lady von Rohan, Nichte des Königs Théoden. Anfangs wirkt sie noch kalt und verbittert, da sie am Hofe des Königs nicht ihr wahres Potenzial ausschöpfen kann. Ihr Traum, auf dem Schlachtfeld zu kämpfen, dreht sich jedoch nicht nur um Ruhm und Ehre. In erster Linie will sie das Volk und das Land, das sie so sehr liebt, beschützen. Die harte Realität des Verlusts ihrer Eltern als kleines Kind und der Tod ihres Cousins Théodred durch die Ork-Invasoren haben sie tief getroffen.

Sie sehnt sich danach, ihren Teil zum Kampf gegen das Böse in der Welt beizutragen und die Gerechten zum Sieg zu führen. Éowyn wird durch die Umstände zur Leaderin gemacht und sieht, woran es in ihrem Umfeld fehlt. Sie spricht und handelt unverblümt und erwartet, dass andere es ihr gleichtun. Sie lässt sich auf das Abenteuer rund um die Zerstörung des Ringes ein und zögert nicht, für ihre Mitmenschen da zu sein und an ihrer Seite auf dem Schlachtfeld zu kämpfen.

Gut, wenn eure Onlinekonferenzen einem Schlachtfeld gleichen, sollte hier vorher eine grundlegende Änderung stattfinden. Was eine*n Leader*in wie Éowyn auszeichnet ist die Nähe zu den Menschen, die ihm*ihr folgen.

Mein Tipp: Wenn du nahbar bist und für deine Kolleg*innen zur Verfügung stehst, dann schaffst du damit nicht nur eine bessere Bindung zu dir, du stärkst ebenfalls die Bindung zur Organisation oder deinem Unternehmen und schaffst damit einen höheren Identifikationswert. Die effektivsten Organisationen leben Digital Leadership in jeder Ecke von Mittelerde… ,ähm aus jeder Ecke des Büros.

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Für welchen Leadership-Style würdest du sich entscheiden?

Digital Leadership aus Mittelerde ist also angesagter denn je: Gandalf, der Weise, der dich das Wesentliche im Auge behalten lässt und dich dazu anspornt weiterzugehen, als du es jemals gedacht hast. Oder Aragorns, der eine Vision klar vorlebt und mit seiner Autorität Vertrauen und Respekt ausstrahlt und seinem Team immer ein offenes Ohr schenkt. Wenn du wie Sauron, deine Ziele über alles andere stellst und deinem Team regelmäßigst drohst, kommst du zwar auch voran, aber nicht für lange und mit ziemlicher Sicherheit wird dein Team dich bald im Stich lassen. Wenn du Éowyns Pfad folgst, dann bleibst du nahbar und hältst die Hierarchie flach. Du bist sowohl Leader, als auch aktiver Teil des Teams. Mit ihrer Methode schaffst du es, dass dein Team eine besondere Bindung zu dir und deiner Organisation aufbaut. Digital Leadership in Mittelerde ist also durchaus etwas Reales.

Aus den vier Lehren von fiktiven Personen kann man eine ganze Menge mit in die richtige Welt nehmen.

Wir finden es super, wenn man aus einem Film sowohl Unterhaltungswerte als auch praktische Inspirationen mitnehmen kann. Welche popkulturellen Filme oder Serien haben dich auf eine tiefere Art beeindruckt?

Schreibs uns gerne in die Kommentare!

Online Teambuilding? Hergehört! Was machen wir bei Fairlinked eigentlich? 

Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Interview zum Thema „Remote, Hybrid oder vor Ort?“ arbeiten. Jana war zu Gast in Sabine Harnaus Podcast „Erfolgreich-Wertorientiert-Kreativ“, sprechen unter anderem über spannende Themen wie Online Teambuilding und Remote-Arbeit. Das Original-Interview findest du auf Spotify 👇🏻

In diesem Blogbeitrag werden die wichtigsten Aspekte des Interviews wiedergegeben. Jana hat Fragen dabei etwas umfangreicher beantwortet und so weitere Gedanken angestoßen.

  1. Wie läuft Remote eigentlich ab?
  2. Der Schlüssel für die Zusammenarbeit liegt im Team
  3. Was läuft bei Fairlinked eigentlich anders als bei den anderen?
  4. Durch Spaß zu mehr Erfolg im Team
  5. Welche Tipps habt ihr für Kreative im freiberuflichen Bereich, die Remote werden wollen und Neukunden gewinnen möchten?
  6. Leitende Schlussworte

1. Wie läuft Remote eigentlich ab?

Jana Piske lebt das Remote-Leben schon seit ihrem Studium. Sie merkt früh, dass man, um optimal arbeiten zu können nicht ortsgebunden sein muss. Nach Gründung der gemeinnützigen Organisation Taste of Malawi im Jahr 2014, dessen Organisation und Zusammenarbeit komplett digital abläuft, sieht sie noch mehr Potential auf dem Gebiet der digitalen Zusammenarbeit. Fairlinked heißt die Frucht, die seit 2020 geerntet wird und ist eine Weiterbildungsplattform für digitale Softskills, die soziale Unternehmer, Vereine und NGOs bei Themen zur Digitalisierung und digitalen Organisationsentwicklung berät.

Da das Thema Digitalisierung, Online Teambuilding und Remote spätestens seit der Corona-Pandemie einen starken Schub in der Arbeitswelt erhalten hat, wurden viele Arbeitsstrukturen aufgebrochen. Veraltete Argumente sind nicht mehr valide und die Arbeitsmodelle wurden flexibler und bedürfnissorientierter gestaltet. Digitalisierung bekommt plötzlich eine enorme Nachfrage. Aber Remote-Arbeit bedeutet nicht nur, wie um Urlaub, stundenlang Cocktails am Strand oder auf der Couch zu schlürfen, mit dem Laptop aufgeklappt auf dem Schoß sitzend, während die Kolleg:innen anderswo in Büros hocken. Für viele scheint diese Lücke zwischen Erwartungen und Realität noch immer sehr klischeebehaftet zu sein. Gesehen werden nur die Zeit, mehr Freiraum und weniger Stress. Weniger Beachtung geschenkt bekommen die Selbstorganisation und die hin und wieder eintretende Einsamkeit.

Doch wie schafft man es, dass einen die Digitalisierung nicht abhängt und man trotz fehlenden Face-to-Face-Konferenzen, dennoch eine gute Zusammenarbeit als Team an den Tag legt?

2. Der Schlüssel für die Zusammenarbeit liegt im Online Teambuilding

Teamorientiertes Arbeiten ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Immerhin arbeiten im Jahr 2022 fast 30 % der Mitarbeiter:innen aus dem Homeoffice heraus. Alle Teammitglieder sind abgeholt und integriert. Es gibt verschiedene Facetten der Zusammenarbeit, wie Remote, als Hybrid-Modell oder die 1-Tag-Büro-Regel. Pandemiebedingt haben viele Menschen Erfahrungen und Skills im Homeoffice- und Remote-Modell gesammelt. Es gilt sich mit dem Team zusammen zusetzen, auszuhandeln, was zum optimierten Arbeiten benötigt wird. Was ist das Minimum an Kontakt, was das Team benötigt? Was ist das Maximum, was es, unter Rücksicht der Alltagsumstände, leisten kann? Hierbei ist es die Aufgabe des/der Teamleader:in sein/ihr Team miteinzubeziehen und zum Gespräch einzuladen. Sind die grundlegenden Kommunikationsformen und -wege erst einmal festgehalten, kann man diese einmal im Monat, oder vierteljährlich neu besprechen und entsprechend anpassen.

Videokonferenz mit Kaffee

Menschen haben schließlich flexible Bedürfnisse, die sich andauernd ändern können, unter anderem aufgrund von Alter, Wohnsituation oder Familienzuwachs. Als Teamleader:in muss man sich die Frage stellen: Passt, dass was wir beim letzten Meeting ausgehandelt haben überhaupt noch? Als Leader:in wird man schneller Erfolge erzielen können, wenn man sich um das Wohlbefinden des Teams kümmert, sowohl auf geschäftlicher als auch auf emotionaler Ebene. Versuche zu Beginn von Meetings gute Laune zu verbreiten. Fünf Minuten arbeitsfremden Smalltalks können bereits viel für die emotionale Ebene des Teams tun und tragen zum Online Teambuilding bei.

3. Was läuft bei Fairlinked eigentlich anders als bei den anderen?

Wir sind in der Lage, uns in die Situation der Kunden hineinzuversetzen und flexibel auf deren Bedürfnisse einzugehen. Für uns sind Beratungsgespräche ebenfalls Lernprozesse. Jede Anfrage ist anders, hat unterschiedliche Gewichtungen und jeder Kunde befindet sich auf einem anderen „Digitalisierungs-Level“. Den häufigsten Kontakt zu uns stellen C-Level Manager her oder Vereinsvorsitzende. Die Mehrheit der Kunden fragt nach der korrekten Anwendung von Tools, wie Microsoft Teams, Cloud oder Zoom. Doch diese Tools sind zunächst einmal Nebensache. Das Mindset muss aktiviert sein und im Fokus stehen. Wir passen die notwendigen Tools an die Bedürfnisse im Nachgang an.

Fairlinkedwebseite auf Smartphone

Die größten Erfolge feiern wir, wenn jemand nach einer Methode fragt, wie man gute Meetings moderiert oder das Online Teambuilding fördert. Denn wie funktioniert gute Kommunikation überhaupt? Wie in allen Beziehungen ist Vertrauen ein Grundpfeiler der gemeinsamen Kommunikation. Auch wenn die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet, so muss man die Richtigen erst einmal für sich finden. Das bleibt auch die größte Herausforderung für Team und Leader:in.  Besonders Spaß macht uns die Arbeit, wenn wir sehen, wie überaus agil traditionsreiche Organisationen innerhalb ihrer Teams sind. Bei Fairlinked glauben wir daran, dass man im Team mehr aus seinem Verein oder Unternehmen holen kann, als ursprünglich vermutet.

4. Durch Spaß zu mehr Erfolg im Team

Online Teambuilding und Teamzusammenhalt sind die Essenz von guter Arbeit. Da wir diese Elemente nicht analog in einem Büro trainieren können, müssen sie Online stattfinden. Wir fördern den Online Zusammenhalt in den Workshops vor allem durch Spaß. Unter den Teammitgliedern muss ein Kollaborations-Modus herrschen, weg vom Technikfokus, hin zum spielerischen Ausprobieren. Sie müssen Fragen stellen wie: Welcher Umgang passt eigentlich zu uns? Wie ticken wir als Unternehmen/Verein? Jedes Team hat individuelle Stärken und Schwächen, die man während der Workshops herausfinden muss, um so den bestmöglichen Input zu geben.

Als Kreative:er fragt man sich oft: Wie gehe ich größere Projekte an, um innerhalb einer Organisation eine Veränderung hervorzurufen? Gerade Teams, die remote arbeiten, müssen wesentlich proaktiver arbeiten und kommunizieren. Teamleader:innen können zwar Impulse geben, doch aktiv muss jeder selbst werden.

Statt eines nüchternen PowerPoint-Workshops legen wir großen Wert auf Spaß als Hauptmotivation. Wir Menschen spielen alle gern, deshalb wird auch der Workshop vielseitiger gestaltet. Unter Einsatz von Miro und Moodboards, können Teilnehmer:innen kreativ an Aufgaben herangehen und sich untereinander austauschen. Auch die Verwendung von Emojis, um Gefühle besser zum Ausdruck zu bringen, tragen zu einer ausgeglichenen Stimmung in den Workshops bei. Ziele werden ähnlich wie bei Videospielen als Level betrachtet, an denen man sich abarbeitet. Die Organisationsentwicklung soll dabei „spielerisch durchlaufen“ werden, ohne die Menschen zu sehr zwingen zu müssen. Dadurch stellt sich auch schneller ein Erfolgsgefühl bei den Teilnehmenden ein, die, statt eine Präsentation einfach nur abzusitzen, auch aktiv am Geschehen teilnehmen können.

5. Welche Tipps habt ihr für Kreative im freiberuflichen Bereich, die Remote werden wollen und Neukunden gewinnen möchten?

Zuallererst braucht man dafür Neugierde und Mut. Den Sprung von analogem oder hybriden Arbeiten auf Remote-Arbeit muss gut durchdacht werden. Je besser er geplant ist, desto weniger unschöne Überraschungen gibt es. Für den Anfang eignet sich die Kundensuche im eigenen Kulturbereich, da man dort die Umgangsformen am besten kennt. Auch hier gilt es gemeinsame und regelmäßige Kommunikationswege zu vereinbaren, die auch über das Schreiben von E-Mails hinaus funktionieren. Implementiere Videokonferenzen und rede über die Erwartungen, die der Kunde an das Projekt hat. Welche Prozesse müssen wir definieren? Hilfreich ist es, sich eine Face-to-Face- Situation vorzustellen und sich zu überlegen, wie diese digital aussehen könnte. Mit etwas Abstand zu gewissen Themen bekommen wir nämlich oft einen neuen Blickwinkel aufgezeigt und finden eine bessere Lösung für Prozesse.

6. Leitende Schlussworte

Als Teams sollen wir nicht das Gefühl bekommen geführt zu werden, sondern bei Entscheidungen mit einbezogen werden. Das Wir-Gefühl muss im Vordergrund stehen und gestärkt werden. Durch das Kreieren einer fehlerfreundlichen und vertrauensvollen Atmosphäre zeigen Teamleader:innen, dass man bereit ist gemeinsam zu wachsen.

In dem Interview werden viele Appetithäppchen geboten, die Lust machen weiterzudenken, wie Sabine Harnau es so schön beschreibt. Wir bedanken uns bei Sabine, dass wir in ihrem Podcast „Erfolgreich-Wertorinetiert-Kreativ“ mitmachen durften und freuen uns dadurch auch die eigene Arbeit noch mal etwas von außen betrachten zu können.

Hast du noch Fragen zu den Workshops oder Remote-Arbeiten? Frage uns in den Kommentaren oder schreibe uns einfach eine E-Mail.

Bühne frei! Tipps für einen guten Auftritt vor der Kamera

Bühne frei! Tipps für einen guten Auftritt vor der Kamera

In online Meetings muss man sich extra Mühe geben, dass man beim Auftritt richtig wahrgenommen wird. In unseren Blogbeitrag über gesunde Fernbeziehungen haben wir schon darüber diskutiert, wie schwer es ist, einen präzisen Eindruck von unseren Mitarbeiter*innen in einem digitalen Arbeitsumfeld zu bekommen. Nur durch Videokonferenzen ist es deshalb schwieriger als in der analogen Arbeit, Vertrauen und Freundschaft im Team zu schaffen. Ohne sich persönlich zu sehen, wird es schwer sich gegenseitig wahrzunehmen und somit Beziehungen aufzubauen.

In diesem Beitrag geben wir euch Tipps für einen guten Auftritt vor der Kamera. Einen guten Auftritt im digitalen Raum zu haben ist sehr wichtig, wenn man in rein digitale oder hybride Teams gleichzeitig angemessen, professionell und freundlich wirken möchte. Immer wenn man einen guten Auftritt hat, lässt man einen guten Eindruck hinter und schafft man Raum für Freundschaft und Vertrauen in der Arbeitsatmosphäre, was wesentlich für einen harmonischen Ablauf ist.

Digitaler Erster Eindruck

1) Kamera

Eine gute Kamera zu verwenden oder vielleicht sogar eine externe (vom Handy, zum Beispiel) ist essenziell. Es ist dabei auch relevant, sie auf Augenhöhe zu stellen und sie direkt anschauen. So kannst du Blickkontakt zu den anderen Teilnehemer*innen halten, indem du nicht in ihre Augen auf dem Bildschirm schaust, sondern direkt in die Kamera. Vermeide zu stark von oben oder von unten die Kamera zu schauen: Wenn du von oben guckst, wirkst du hochnäsig. Von unten wirkst du unterwürfig.

Unser Tipp: Wenn es schwierig fällt, sich optimal zu positionieren, hilft etwas Distanz zur Kamera. Wenn man ein Laptop verwendet, kann man auch unter dem Gerät Bücher platzieren, dass die Kamera in der Augenhöhe ist.

2) Beleuchtung

Die Beleuchtung in dem Zimmer, wo du an dem Meeting teilnimmst, ist auch sehr wichtig. Das Licht muss aus der Richtung der Kamera kommen. Licht von oben wirkt müde, weil die Augenringe hervorgehoben werden. Licht von unten wirkt aber unnatürlich. Achte auch darauf, dass das Licht nicht von hinten kommt, sonst wird dein Gesicht dunkel.

Unser Tipp: Je mehr Lichtquellen, umso besser! So können die anderen Teilnehmer*innen im Meeting dich besser sehen und einfacher wahrnehmen.

3) Auftritt

Es ist empfehlenswert, der ganze Oberkörper im Bild zu zeigen. Du solltest im Mittelpunkt des Bildausschnittes sein. Dein Gesicht soll auch gut erkennbar sein, ohne Haare und nicht ausgeschnitten in dem Bild sein. Die Kleidung steht am besten im Kontrast zu Hintergrund, dass du hervorgehoben wirkst und besser erkennbar wirst. Das alles trägt zum ersten Eindruck bei!

Unser Tipp: kontrastierender Lippenstiftfarben wie Rot oder Braun tragen, dass die Zuhörer dir und deiner Aussagen mehr Aufmerksamkeit schenken.

Deine Mimik und Gestik sind auch wichtige Teile deiner online Präsenz. Im Analogen sind sie sehr einfach zu erkennen, was nicht der Fall beim Digitalen ist. Man muss die Körpersprache richtig übertreiben, um ihre Wahrnehmung zu vereinfachen.

4) Hintergrund

Der Hintergrund ist das Bild vom Raum, indem du bist. Er wird vom Gegenüber untersucht. Damit du mehr Vertrauen mit dem Gesprächspartner aufbaust, sollst du den Hintergrund sichtbar machen. Aufräumen und auf Spruchkarten aufpassen sind hier auch Tipps. Dass du professioneller wirkst, sollte deine Umgebung organisiert sein. Deshalb ist es wichtig, dass man ein geeignetes Ort zuhause aussucht, wo es ordentlich und ruhig ist.

Virtuelle Hintergründe könnten auch eine Möglichkeit sein, wenn man eine unordentliche Umgebung nicht vermeiden kann. Aber wenn man Beziehungsaufbau anstrebt, ist es besser den echten Hintergrund zu zeigen. Dann gibt es mehr Kontaktmöglichkeiten und man zeigt seine oder ihre Persönlichkeit. Das ist, wenn man sich wohl fühlt. Wenn man sich unwohl fühlt, ist es noch schwieriger eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. In dem Fall wäre es besser, den Hintergrund nicht zu zeigen. Virtuelle Hintergründe sind gut für großen Veranstaltungen, indem man einfacher die Moderation erkennen kann.

5) Technik

Dass die Technik gut funktioniert, solltest du alle möglichen Synchronisierungen stoppen, Hintergrundprogramme schließen und wenn möglich eine Lan-Kabel anschließen. Wenn deine Verbindung oft unterbricht und du es schon weiß, kannst du dies am besten vorher ankündigen und offen kommunizieren. Auch wenn man eine Fehlermeldung bekommt, kann man diese ankündigen. Dies kommt dem Vertrauensaufbau zugunsten. Der Beziehungsaufbau wird nicht unterbrochen, wenn man ehrlich ist!

Guter Auftritt vor der Kamera

Verhalten in online Meetings

In Videokonferenzen verhält man sich anders als in Besprechungen im Büro oder allgemein in Präsenz. Viele verstehen remote Arbeit als freier und selbstbestimmter als analoge Arbeit, und es kann tatsächlich so sein, aber bei online Meetings muss man auf bestimmte Punkte aufpassen:

  1. Fokussiert bleiben: wenn man präsent und konzentriert ist, fördert man die Zusammenarbeit in der digitalen Umgebung und motiviert anderen, auch mitzumachen und nicht nur erscheinen. Es trägt auch zu einem guten Eindruck bei, dabei nicht zu essen oder offensichtlich andere Sachen zu machen.
  2. Keine anderen Sachen nebenbei machen: in online Meetings kann man die Registerkarte einfach minimieren und dabei E-Mails lesen, Social Media surfen oder andere Aufgaben erledigen. Die anderen Teilnehmer*innen merken es in Videokonferenzen, wenn man was anderes macht und nur zuhört. Das erkennt man zum Beispiel durch die Augenbewegung oder Gesichtsausdrücke, die wir unbewusst machen.
  3. Die anderen Teilnehmer*innen respektieren: sowohl im Analogen als auch im Digitalen muss man die Redezeit von den anderen Teilnehmer*innen respektieren. Man muss immer auf die Gesprächspausen warten, um sich in dem Gespräch einzubringen. Es ist auch respektvoll, nicht lauter als die anderen zu sprechen und sie nicht zu unterbrechen.
  4. Mikrofon und Kamera Funktionen verwenden: wenn man nicht gerade spricht, sollte man die Stummschalttaste drücken, dass die Hintergrundgeräusche (die auch da sind, auch wenn wir selbst sie nicht hören können) die anderen Teilnehmer*innen nicht stören. Wenn man gerade nicht da ist, zum Beispiel, um auf die Toilette zu gehen, kann man (muss man aber nicht) die Kamera ausmachen, um die anderen zu zeigen, dass man gerade nicht verfügbar ist.
  5. Deutlich artikulieren: wie bereits erwähnt, die Lautstärke deiner Stimme ist in Videokonferenzen sehr wichtig. Angemessen laut, langsam, und deutlich zu reden ist in online Meetings wesentlich, dass man gut verstanden und wahrgenommen wird.
Gutes Verhalten in Videokonferenzen

Zusammenfassung

Jetzt haben wir ein paar gute Tipps für einen guten Auftritt in Videokonferenzen durchgegangen. Es ist sehr wichtig, dass man seine Präsenz durchsetzt und angemessen wirkt, um gut wahrgenommen zu werden. Wie man sich verhält und wie man in online Meetings rüberkommt beeinflussen sehr stark, welchen ersten Eindruck man hinterlässt. In einem digitalen Arbeitsumfeld ist es besonders vorteilhaft, wenn alle Teammitglieder nicht nur offen kommunizieren aber auch guten ersten Eindrücke voneinander haben, um eine vertrauensvolle Atmosphäre aufzubauen.

Hast du noch gute Tipps für das Auftreten in online Meetings? Teile mit uns in den Kommentaren!

Remote Leadership: was man von R2D2 lernen kann

Remote Leadership: was man von R2D2 lernen kann

Dieser Blogbeitrag basiert auf eine Videoaufzeichnung zum Thema Remote Leadership, die du auch gerne anschauen kannst. Du kannst dir gerne das Video anschauen oder die Inhalte im Rahmen des Blogartikels lesen. Lerne einfach so, wie es am besten zu dir passt!

SPOILER ALERT: Wenn du noch nicht die Star Wars Filme geschaut hast und dies planst, solltest du zuerst eine Star Wars Marathon machen und danach diesen Artikel lesen. Viel Spaß!

Die Möglichkeiten von digitalen Zusammenarbeit

Jana Piske ist eine Reisebegeisterte. Sie war in Costa Rica und in Afrika unterwegs, dann ist sie nach Spanien umgezogen, aber überall wo sie gelebt hat, war sie eine sehr leidenschaftliche Engagierte. Die Idee, dass zu viel reisende Menschen nicht langfristig in einem Projekt arbeiten können, hat Jana immer gestört. Auch als digitale Nomadin, wie sie eine ist, wollte sie trotzdem in verschiedenen Projekten mitmachen.

Im Jahr 2014 hat sie selbst eine gemeinnützige Organisation gegründet. Taste of Malawi ist ein Nähprojekt in Malawi, im Herzen von Afrika, in dem Frauen durch Weiterbildung auf ihrem Weg in ein unabhängiges Leben unterstützt werden. Sie erhalten eine Schneidereiausbildung, die in Kombination mit kaufmännischen Workshops das Fundament für eine berufliche Karriere bildet. Das Projekt bietet den Frauen weiter ein breites Netzwerk an Kontakten, das ihnen das gegenseitige Kennenlernen mit Frauen in ähnlichen Situationen ermöglicht. Auch nach der Ausbildung werden die Schneiderinnen auf ihrem Weg begleitet, der in die finanzielle Unabhängigkeit führt.

Das Besondere ist aber, dass ihre gemeinnützige Organisation komplett digital ist! Hier können Menschen aus der ganzen Welt langfristig im Projekt mitmachen. So sind der kulturelle Austausch und die Möglichkeit weiterzureisen garantiert. Digitale Zusammenarbeit ist ihre Lösung! In diesem Kontext ist ihr aufgefallen, wie schwer die remote Zusammenarbeit in anderen Unternehmen und Organisationen ist und wie wenig Erfahrung mit Digitalisierung die meisten Teams haben.

Im Jahr 2020 hat sie dann Fairlinked gegründet. Sie hat Fairlinked als eine Weiterbildungsplattform für digitale Soft Skills idealisiert, indem sie soziale Unternehmer, Vereine und NGOs im Bereich Digitalisierung und digitale Organisationsentwicklung berät. Durch die Pandemie hatten diese Angebote eine sehr starke Nachfrage. Alle mussten sich angesichts der Isolierung und des sozialen Abstands sehr schnell und plötzlich digitalisieren, um von zu Hause arbeiten zu können.

Remote Work: Erwartungen und Wirklichkeit

Es gibt aber eine Lücke zwischen den Erwartungen und der Wirklichkeit von remote Work. Wenn man an remote Work denkt, stellt man sich die Arbeit am Strand mit einem Cocktail in der Hand vor. Einerseits bedeutet remote Work Freiheit und Selbstbestimmung, die Möglichkeit in verschiedenen Orten oder Bedingungen (mit Kindern, Haustiere, und andere Verpflichtungen) zu arbeiten. Andererseits sieht die Realität anders aus: man fühlt sich einsam, weil man weg von den anderen Kolleg*innen ist, und somit wird das Wir-Gefühl im Team schwächer. Auch technische Probleme können entstehen, zum Beispiel bei der Kommunikation.

Aber warum entsteht diese Situation? Lass uns an unsere zuständigen Führungskräfte und Vorbilder der Führung denken. Sie sind meistens in den 1970er Jahren geboren worden und haben Kontakt mit der digitalen Zusammenarbeit erst im Jahr 1990 gehabt, als das Internet diese Möglichkeit zum ersten Mal anbot. Das bedeutet, dass die Mehrheit unserer Leader*innen eine Ausbildung und den Anfang ihrer Karriere in einem analogen, noch nicht digitalisierten Kontext hatten. Sie haben somit keine oder wenige Erfahrung mit remoter Zusammenarbeit.

Unsere heutige Situation ist hingegen das Gegenteil: 2022 sind 28,2% der Mitarbeiter*innen im Homeoffice. Wir haben einen Mangel an Vorbildern und Möglichkeiten in diesem Bereich, obwohl die Skills sehr wichtig für die Arbeit heute sind. In den letzten 12 Jahren wurde ein 165% Zuwachs von Mitarbeiter*innen in Home-Office beobachtet. Und die Vermutung ist, dass im Jahr 2030 50%-75% der Menschen remote Mitarbeiter*innen sein werden. Unsere Führungskräfte müssen sich bald anpassen und die neuen Fähigkeiten lernen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.

Was kann man von R2D2 lernen?

Janas persönliche Inspiration für erfolgreiches Leadership von remote Teams ist der Roboter R2D2. Hier sind 5 Dinge, die man von ihm lernen kann:

1) Sich um das emotionale und körperliche Wohlbefinden des Teams kümmern:

Genau das hat R2D2 nach den Kämpfen gemacht und genau das sollte wir auch in nicht kämpferischen Zeiten machen. In hybride Teams sind Konflikte schwieriger zu erkennen und das Wohlbefinden der Teammitglieder ist nicht immer offensichtlich. Man sollte daraus eine Priorität machen, da diese Punkte (die manchmal unangenehm sind) angesprochen werden müssen. So gewährleisten wir eine vertrauensvolle Atmosphäre mit Austausch und Freundschaft.
Unsere Tipps:

  • Bereits in guten Situationen mit guter Laune und Frieden anfangen, damit man es schon geübt hat, wenn es zu einem Konflikt kommt.
  • Eine Anlaufstelle für Anliegen und Unterstützung schaffen, damit das Team einen Ort für das Ansprechen von schwierigen Themen hat. Dabei sollte man die verschiedenen Kommunikationsebenen betrachten. Messaging Apps, Teambuilding Events, alle haben einen unterschiedlichen Nutzen. Du kannst hier mehr zu Kommunikationsmitteln lesen.
  • Alle Meetings müssen ein bisschen Teambuilding beinhalten, indem man kleine Check-ins oder beispielsweise kurze Kaffee Dates veranstaltet.
  • Immer nach Feedback fragen, was gut und was nicht so gut läuft.

2) Orientierung und Sicherheit geben:

R2D2 hat in lebensbedrohende Situationen seine Freunde immer weitergeholfen und das Ziel weiterverfolgt. Genauso müssen wir auch in stressigen Situationen tun: ruhig bleiben. Wenn man allein und ohne den anderen Mitwirkenden sitzt, kann man ganz einfach den Fokus verlieren und sich einsam fühlen. Wegen nerviger technischer Probleme oder schlechter Laune, die man aus Emails oder Slack-Nachrichten interpretiert, verliert man sich in Turbulenzen. Deshalb muss man als Leiter*in bei Problemen (sei es technische oder Kommunikationsprobleme) entspannt bleiben und ein Vorbild für die Teammitglieder in Stresssituationen sein.

3) Leiten, nicht führen:

R2D2 wusste die ganze Zeit, dass Darth Vader der Vater von Luke Skywalker war, aber anstatt ihm das einfach zu sagen hat er ihn den ganzen Weg begleitet und ihm erlaubt, seine eigenen Fehler zu machen und daraus zu lernen. Das ist ein perfektes Beispiel für leiten, nicht führen. Mikromanagement ist nie gut in remote oder hybride Teams, weil es schwer ist, immer in allen Kanälen und allen Meetings zu sein und alle Details mitzubekommen. Daher muss man dem Team vertrauen, dass sie ihre Wege alleine finden werden. Als Leiter*in kann man das Team motivieren, eigene Entscheidungen zu treffen, selbständig zu arbeiten und kreativ eigene Ideen zu entwickeln. Die Einführung von Home-Office als Beispiel:

  • Das ganze Team muss mit einbezogen werden und gemeinsam entscheiden, inwiefern man Home-Office einführen kann. Wenn die Führung und Arbeitnehmerinnen weit voneinander entfernt sind und die Entscheidungen allein trifft, erhöht sich das Konfliktpotenzial.
  • Ansonsten kann man mit einer hybriden Arbeitsatmosphäre auch viel anfangen: man kann Bürotage einführen, Betriebsausflüge mit allen Mitarbeitenden zusammen organisieren oder digitale Events für die analogen Mitarbeiter*innen veranstalten. Die Querverbindung muss immer kommuniziert werden, weil sie trotz des Arbeitsumfeldes immer noch ein Team sind. So stärkt man das Wir-Gefühl im Team!

4) Kommunikation fördern:

R2D2 hat Freundschaft und Vertrauen mit seinem Team aufgebaut, obwohl er begrenzt kommunizieren kann. Er ist ein Roboter, der nicht reden kann. Unsere Kommunikationsmöglichkeiten sind im digitalen Raum auch eingeschränkt, und deshalb bedeuten kleine Zeichen hier umso mehr! Unsere Tipps:

  • Emojis in Texten und Emails einfügen, um Gefühle auszudrücken. Weil man nur mit Text, ohne Stimme und Gesichtsausdrücke, ganz viel rein interpretieren kann.
  • In Videokonferenzen immer gut zu sehen sein: mit guter Beleuchtung und guter Laune. Hier muss man seinen Gesichtsausdruck, Mimik und Gestik übertreiben, damit deine nonverbale Kommunikation leichter wahrgenommen werden kann. So schafft man besseres Verständnis und mehr Vertrauen.

5) Menschlich bleiben:

R2D2 war nicht perfekt und war trotzdem ein guter Leader. Du auch: sei nicht zu hart mit dir selbst! Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern darum um eine fehlerfreundliche und vertrauensvolle Atmosphäre zu gestalten. So lernt ihr, wie man mit Respekt und Fairness mit Fehlern umgeht, um gemeinsam an Fehlern zu wachsen.

Zusammenfassung

Das waren die fünf Lehren aus dem Verhalten von R2D2 als Teamleiter. Andere Star Wars Figuren haben andere, verschiedene Führungsstile! Denk jetzt an deine Inspirationen aus der Popkultur: welche sind sie und was kann man daraus lernen?

Führen von Remote-Teams: Ein Einblick

Header: Führen von Remote-Teams

Dieser Blogartikel basiert auf einer Podcast-Aufzeichnung zum Thema Führen von Remote-Teams. Du kannst dir gerne den Podcast anhören oder die Inhalte im Rahmen des Blogartikels lesen. Lerne einfach so, wie es am besten zu dir passt.

Dieser Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Führen von Remote-Teams“ und basiert auf einem Interview mit dem Podcast Podsimple. Unser Alltag, unsere Jobs und auch unsere Ehrenämter werden immer digitaler. Ortsunabhängiges Arbeiten wird stetig beliebter und stellt uns alle vor neue Herausforderungen.
Du fragst dich wie man es schafft ein Team online gut zu führen? Dann ist dieser Kurzbeitrag genau richtig für dich.

Zeige deine Präsenz!

Es ist von großer Bedeutung, dem Team deine Anwesenheit zu vermittel. Eine gute Präsenz und Erreichbarkeit  bringen Vertrauen und motivieren die Teilnehmenden, auch selbst präsent und erreichbar zu sein. Wenn man digital arbeitet sieht man sich nicht so häufig und/oder nur online. Man kann sich nicht spontan auf dem Flur oder in der Küche treffen um sich auszutauschen. Hierdurch ist es wichtig die Schwelle zur Kontaktaufnahme so niedrig wie möglich zu halten. Durch flache Hierrchien wird die Kommunikation erleichtert. Zeige deinem Team, dass du für sie da und stetig erreichbar bist.

Merke: Sei vor und nach jedem Meeting erreichbar, um das Defizit der Entfernung auszugleichen. Hierdurch entstehen auch online „Türrahmengespräche“ und man kann einfacher in Kontakt bleiben.

Unser Tipp: Mache nur so viele Projekte, wie du auch managen kannst!

Sei Pro aktiv!

In der online Zusammenarbeit muss man sich als Führung bewusst darüber sein, dass man alles viel pro aktiver gestalten muss. Viele Formate der sozialen Interaktion waren davor nicht wirklich eine Führungsaufgabe  – mit der digitalen Zusammenarbeit werden sie das aber plötzlich. Als Führungskraft muss man zeitliche Kapazität investieren um sich ein Konzept zur Umsetzung der digitalen Arbeit überlegen. Hierbei muss man beachten, dass jeder Mensch schon ab der Kindheit lernt, wie man offline im Team zusammenarbeitet. Die Kompetenzen für die online Teamarbeit muss man sich erst aneignen und neu lernen. Dies wird sich in der Zukunft mit der nachrückenden Generation allerdings verändern. Denn diese Menschen wachsen von Anfang an mit Online Formaten und den dafür benötigten Skills auf.

Merke: Es müssen neue Erfahrungen gesammelt und ein Raum für Austausch geschaffen werden.

Hab Spaß an der Digitalisierung!

Es ist wichtig sich bewusst zu machen, dass Digitalisierung Spaß machen darf! Es ist ein Türöffner für viele neue Ideen. Digitale Prozesse können anfangs zwar beschwerlich wirken – bringen aber sehr viel Potenzial mit sich! Durch die Flexibilität, die die Onlinearbeit mit sich bringt, hat man die Chance, vieles auszuprobieren und neugierig zu sein. Die Onlineformen der Kommunikation, Zusammenarbeit und Veranstaltungen sind mittlerweile auf einem so niedrigen Level angekommen, dass es sehr leicht ist, dies zu erlenen. Schau dir hierzu gerne unsere Blogbeiträge an!

Unser Tipp: Nehmt das Ausprobieren und Erlernen mit Gelassenheit und findet den Spaß an Neuem!

Passt eure Geschäftsmodelle an!

Neben der Arbeitskultur und der Teamkultur müssen sich auch die Organisationen verändern. Probleme wie fehlender Nachwuchs sind bereits jetzt Thema. Um neue Mitglieder zu finden, muss man deren Sprache sprechen und die Organisation attraktiv machen. Der Nachwuchs sucht sich seine Organisation nicht auf Grund von festen Arbeitsverträgen oder guter Bezahlung aus, sondern achtet primär darauf (räumlich) flexibel, Projektbezogen und mit Sinn arbeiten zu können. Hierbei sollen die Endergebnisse der Arbeit qualitativ Hoch und wertvoll sein. Es müssen Strukturen geschaffen werden, in denen dies möglich ist. Lies dir hierzu gerne unseren Beitrag zum Thema Freiwilligenrekrutierung durch.

Unser Tipp: Nutzt die Erfahrungen des Nachwuchses. Bindet genau diese Menschen in die Prozesse ein um exakt zu wissen, was sie wollen. Denn das Wissen der etablierten Führungskräften im Bereich Teamführung und Entwicklung der Organiastion in Verbindung mit dem Wissen des Nachwuses im Bereich flexible Onlineformate bringt das best möglichste Ergebniss für eure Organisatin.

Seht die Digitalisierung als Chance und nehmt sie mit großer Freude an! Man kann nur dazulernen und darf sich trauen, Dinge auszuprobieren. Geht raus in die Welt, probiert aus! Wechselt die Perspektive und nutzt die neuen Chancen.

Online-Beziehungsaufbau: Der Weg zur gesunden Fernbeziehung

Online-Beziehungsaufbau: Der Weg zur gesunden Fernbeziehung"

Im Rahmen unserer Themenreihe „Online Teambuilding“ in Kooperation mit dem Haus des Stiftens wollen wir euch in drei Blogbeiträgen die Themen Online Teamleitung, Online-Konfliktmanagement und Online-Beziehungsaufbau näherbringen.

Dieser Blogartikel basiert auf einer Webinaraufzeichnung. Du kannst dir gerne das Webinar anschauen oder die Inhalte im Rahmen des Blogartikels lesen. Lerne einfach so, wie es am besten zu dir passt.

Im digitalen Raum fällt es schwieriger, ein freundschaftliches Gefühl zwischen Mitarbeiter*innen zu schaffen. In der analogen Welt verlassen wir überall wo wir hingehen einen ersten Eindruck, und darauf basiert sich die Entscheidung von anderen, mit uns in Kontakt zu treten oder nicht. Danach besteht die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Beziehung, eine Partnerschaft aufzubauen. Aber wie geschieht das ohne persönlichen Kontakt?

In diesem Artikel geht es darum, wie man gesunde und vertrauensvolle Fernbeziehungen zwischen Teammitgliedern, Mentor*innen oder Partner*innen aufbaut, und wie man Beziehungen und neue Kontakte im digitalen Raum gewinnt und pflegt.

Vertrauensaufbau

Der Vertrauensaufbau läuft wie ein Stufensystem, von der Konformität hin bis zur Individualität. Am Anfang einer Beziehung, handelt man konform nach gesellschaftlichen Normen. Das liegt daran, dass noch kein oder wenig Vertrauen aufgebaut wurde. Man fühlt sich noch nicht sicher, um seine oder ihren individuellen Charaktereigenschaften frei zu zeigen. Je mehr Vertrauen in einer Beziehung aufgebaut wird, umso sicherer und komfortabler mit der anderen Person wird man. In einer vertrauensvollen Beziehung zeigt man seine oder ihre individuelle Persönlichkeit. So wandert eine Beziehung von der Konformität zur Individualität.

Das gilt sowohl für persönliche Beziehungen als auch für berufliche oder in deinem Ehrenamt.  Manchen Leuten fällt es schwer in einer Videokonferenz, einen guten Eindruck zu hinterlassen, aber andere fühlen sich digital sicherer und haben damit keine Probleme. Im Grunde gilt jedoch für jeden Beziehungsaufbau (egal ob digital oder in Präsenz) dieser Ablauf!

Beziehungsaufbau: von Konformität bis Individualität

1. Der erste Eindruck

Die erste Stufe ist der erste Eindruck. Er hilft uns, andere Personen einzuordnen und mit Gefühlen zu verbinden. Das passiert instinktiv in den ersten Sekunden, wenn wir diese Personen sehen und den ersten Kontakt mit ihnen haben. Zum Beispiel: wenn man in einer Party ist und jemand den Raum betritt, bekommt man ein Eindruck von dieser Person (wie sie auftritt, ihre Haltung, usw.). Darauf basiert entscheiden wir, ob wir mit dieser Person reden möchten oder nicht.

Der erste Eindruck ist unsere Chance, ein Bild von uns darzustellen und uns ein Bild von dem gegenüber zu machen. Es sind die ersten Informationen, die von anderen wahrgenommen werden. Deshalb versuchen wir ganz intuitiv, positive Gefühle beim ersten Ausdruck auszulösen und gesellschaftskonform zu handeln.

2. Kennenlernen

Die zweite Stufe ist das Kennenlernen. Hier tauscht man sich grob aus und redet über unkritischen Themen. Man möchte die Konformität mit den gesellschaftlichen Normen behalten. Man lernt sich erstmal kennen, bleibt aber eher bei sicheren Themen, wie das Wetter, zum Beispiel.

3. Austausch über Werte und Ideen

Nach und nach traut man sich auch etwas kritischere Themen anzusprechen. In der dritten Stufe vertieft sich der Austausch. Werte und Ideen, die individuell und vielleicht nicht mehr gesellschaftskonform sind, werden diskutiert. Beispiele wären welche Partei man wählt oder welcher Religion man zugehört. Es kann deshalb zu Konflikten und Kritik kommen. Hier entwickelt man so langsam das Gefühl eine Person „wirklich“ kennenzulernen.

4. Wahrnehmung von Unterschiede

Die vierte Stufe ist entscheidend für die Kontinuität oder Abbruch der Beziehung. Hier werden die Unterschiede wahrgenommen, weshalb es sehr wahrscheinlich ist, dass ein Interessenkonflikt auftaucht. Die Beziehung kann in dem Moment zu Ende kommen oder trotz Unterschiede weitergehen. Man entscheidet sich entweder dafür, dass die Unterschiede spannend sind und die Beziehung bereichern oder die verschiedenen Ansichten werden als Hindernis für einen weiteren Vertrauensaufbau gesehen. Manche Beziehungen bleiben auch einfach auf dieser Ebene stehen.

5. Wortloses Verständnis

In der fünften und letzten Stufe hat man gegenseitig nicht mehr ein gesellschaftskonformes, sondern ein individuelles Bild voneinander. Zu dem Zeitpunkt hat man gemeinsame Erfahrungen gesammelt, und kennt die andere Person und ihre Werte gut. Man weiß im Vorfeld, wie die andere Person zu einer bestimmten Situation reagieren würde, ohne es sagen zu müssen. Beispielsweise wenn man weiß, was einer Person gefallen oder nicht gefallen würde. Somit ist das Verständnis wortlos und ein großes Vertrauen herrscht zwischen den beiden Personen. Man hat das Gefühl „man selbst“ sein zu können.

Der erste Eindruck zählt!

Freundschaften aufbauen

Wie entstehen Freundschaften? Es sind verschiedene soziale Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen, ob eine Freundschaft geschlossen wird oder nicht. Im analogen Kontext machen zum Beispiel räumliche Nähe und häufiger Kontakt eine Freundschaft wahrscheinlicher. Wenn man Gemeinsamkeiten mit anderen hat, sowie gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen, kann ein freundschaftliches Gefühl auch entstehen. Natürlich auch wenn man Wert auf die Personalität, die Individualität und den Charakter vom Gegenüber legt, schafft man eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Freundschaften im Analogen

Der Online-Beziehungsaufbau ist anders. Die online Umgebung hat bestimmte Effekte auf den Prozess, eine Freundschaft aufzubauen. Online kann man sich nicht zufällig begegnen, was im Analogen Vertrauen in der Beziehung schafft. Etwa wie sich in dem Supermarkt am Wochenende zu treffen und kurz zu quatschen. Gemeinsamkeiten sind weniger erkennbar und müssen sehr explizit kommuniziert werden. Im Analogen sieht man oberflächliche Dinge schnell und identifiziert Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel die Kleidung, die man zur Arbeit trägt. Im digitalen Kontext müssen solche Gemeinsamkeiten erst im Laufe des Gesprächs aufgedeckt werden.

Gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen ist im Digitalen auch schwieriger und muss auch explizit sein, da man sich Abseits der Arbeit höchstwahrscheinlich nicht trifft. Digital kann man nicht eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wasser für die Kollegin mitbringen. Die nonverbale Wertschätzung, die kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke sind im Digitalen eingeschränkt. Wichtig hier ist auch die räumliche Nähe zu erwähnen: sie ist meistens weder gegeben noch erkennbar.

Herausforderungen: Online-Beziehungsaufbau

Herausforderungen im Online-Beziehungsaufbau

Es entstehen deshalb viele Herausforderungen. Die Informationen für den ersten Eindruck sind eingeschränkt, da man sich nicht persönlich sieht und oberflächliche Aspekte der anderen Person nicht so schnell wahrnimmt. So wird es schwierig, die andere Person einzuordnen. Es ist nicht so einfach erkennbar, welcher Eindruck sie hinterlassen, wie sie sich verhalten.  Zum Beispiel sieht man nicht wie die Person den Raum betreten hat. Weiterhin können wir nicht die Umgebung des Gesprächspartners wahrnehmen: wo sie sitzen und ob sie allein sind, zum Beispiel. Eine weitere Herausforderung für den Online-Beziehungsaufbau sind technische Schwierigkeiten. Wenn die Verbindung schlecht ist, oder wenn man die andere Person nicht hören kann, verschiebt sich der Fokus weg vom Kennenlernen und hin zu den technischen Schwierigkeiten. Dabei kann die Atmosphäre unangenehm werden.

Was bedeutet das für uns?

Das bedeutet grundsätzlich, dass viel explizit und aktiv kommuniziert werden muss. Wir müssen uns Mühe geben, Vertrauen und Kontaktmöglichkeiten zu ermöglichen, dass man Gemeinsamkeiten finden und gemeinsame Geschichten haben kann. Dafür muss man die gesprochene Kommunikation, Mimik und Gestik auf jeden Fall verstärken.

Ein Tipp, um die Onlinekonferenz in einen vertrauensvollen Raum zu verwandeln, muss man die Situation außerhalb des Bildschirms erklären. Wie bereits erwähnt, die Umgebung des Gesprächspartners ist uns meistens unklar. Es ist wichtig zu erzählen, was man da macht, was im Raum passiert, was für Geräusche man hören kann, usw. So schafft man für alle einen sicheren Raum, wo man die Möglichkeit hat, sich auszutauschen. Außerdem ist es eine großartige Möglichkeit, um eventuell ein paar Gemeinsamkeiten zu entdecken und so zum Online-Beziehungsaufbau beizutragen.

Eine Studie der University of Michigan aus 2001 zur Wegen der Kommunikation hat unterschiedlichen Gruppen untersucht. Manche trafen sich zusammen und andere nicht. Es wurde dadurch gezeigt, dass Video und Telefonaten fast dasselbe Vertrauensniveau bei einem persönlichen Gespräch schaffen können (Bos et al., 2001).

erreichte Vertrauensniveau durch unterschiedlichen Kanälen

In größeren Gruppen kann man auch Vertrauen und Freundschaft aufbauen. In unserem Blogartikel Online Teambuilding findest du eine Reihe an Methoden, wie du eine gute Gruppendynamik schaffen kannst.  Dafür muss man einen individuellen Kontakt mit den einzelnen Personen schaffen. Das geht etwa durch einzelne Gespräche wie virtuelle Kaffee Dates. Du kannst auch private Nachrichten schicken, wenn du jemanden in einem digitalen Raum wiedertriffst. Man freut sich immer über eine nette Nachricht!

5 Möglichkeiten, um in Kontakt zu bleiben

Um ein vertrauensvolles Verhältnis zu schaffen und dadurch im guten Kontakt bleiben, möchte ich dir folgende 5 Tipps geben:

  1. Spricht die unwohlsame Gefühle, Unsicherheiten und Konflikte an. Wenn ihr darüber lachen könnt und euch verwundbar zeigt, wandert ihr von der Konformität ins Individuelle und kreiert Gemeinsamkeiten zwischen euch.
  2. Gestaltet gemeinsame Routinen. Routinen helfen, gemeinsame Erlebnisse zu entwickeln, und das ermöglicht ein besseres Kennenlernen. Ein paar Tipps für gute gemeinsame Routinen haben wir in folgendem Blogartikel für dich gesammelt.
  3. Nehmt euch Zeit für Austausch! In der Projektarbeit trifft man sich oft nur für einen bestimmten Zweck, etwa wie ein kurzes Check-in oder Teamgespräch. Nehmt euch bewusst die Zeit, um über andere Themen zu reden (wie es euch geht, was man zurzeit macht, usw.). Hierfür könnt ihr feste Treffen einplanen, um an eurer Beziehung zu arbeiten.
  4. Plant gemeinsame Aktivitäten. Zum Beispiel könnt ihr euch verabreden, um einen Film zuschauen und darüber reden, oder an Seminaren teilnehmen und danach diskutieren. So kreiert ihr gemeinsame Erlebnisse und vereinfacht den Online-Beziehungsaufbau.
  5. Lernt gemeinsam still zu sein. Wenn niemand in der Videokonferenz spricht, erhöht sich die Unsicherheit und man will sprechen, um die unangenehme Situation zu Ende zu bringen. Aber man muss der anderen Person Raum geben, dass sie oder er weiterspricht, was sehr schwierig ist. Im Analogen passiert das auch, aber im Digitalen schneller und öfter. Wenn du unsicher wirst, atme einfach einmal tief ein und aus und Schwups sind 10 Sekunden um.
Chancen: Online-Beziehungsaufbau

Zusammenfassung

Wie man Beziehungen und Vertrauen in der digitalen Zusammenarbeit schafft, haben wir in dem Artikel vorgestellt. Wichtig ist, Kontaktpunkte zu schaffen und gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen. Eine leichte und vertrauensvolle Atmosphäre, wo man sich wohl und sicher fühlt, wird erzeugt. So gibt es mehr Möglichkeiten zum Austausch und zur Freundschaft!

Hast du noch ein paar spannende Tipps für den Online-Beziehungsaufbau? Lass uns doch einen Kommentar da.

Digitale Kollaboration: Zusammenarbeit als Team

Digitale Zusammenarbeit: Header

Dieser Blogartikel basiert auf einer Webinaraufzeichnung zum Thema Digitale Zusammenarbeit. Du kannst dir gerne das Webinar anschauen oder die Inhalte im Rahmen des Blogartikels lesen. Lerne einfach so, wie es am besten zu dir passt.

Im Rahmen unserer Themenreihe „Ehrenamt im Home Office“ in Zusammenarbeit mit dem Haus des Stiftens stellen wir euch in vier Blogbeiträgen die Themen Kommunikation, Digitale Zusammenarbeit, Digitale Veranstaltungen und Digitales Teambuilding vor. Du fragst dich, wie man mit der richtigen Theorie, passenden Technik und Erfahrung erfolgreich online zusammenzuarbeiten kann? Dann bist du bei dieser Themenreihe genau richtig.

Dieser Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem Thema Kollaboration. Es gibt unzählige Tools, die das Arbeiten, Diskutieren und Gestalten erleichtern. Diese lassen sich aber nicht immer 1:1 in die digitale Welt übertragen. Wie schaffen wir es, nicht nur Informationen online zu teilen, sondern wie schaffen wir es, wirklich im Team zu arbeiten und nicht nur einzelne Aufgaben aufzuteilen?

In welchen Punkten die digitale Zusammenarbeit anders gedacht werden muss und welche Besonderheiten und Grenzen es hierbei gibt erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

4 Bausteine für gelungene digitale Zusammenarbeit

Welche Organisationsstrukturen haben wir?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für eine Organisationsstruktur. Entweder sie ist geplant in dieser Struktur entstanden oder ist mit der Zeit gewachsen.

1.     Zusammenarbeit in Traditionellen Organisation

In einer traditionellen Organisation bestehen hierarchische Strukturen mit einer*m Chef*in. Es ist ganz klar wer über wen eine Weisungsberechtigung hat und es gibt ganz klare Reporting Linien. Diese Organisationsstruktur findet man häufig in älteren und traditionellen Organisationen.

2.    Zusammenarbeit in Netzwerken

In einem Netzwerk gibt es unterschiedliche Bereiche, die ganz klar voneinander abgegrenzt sind. Es ist klar wer die Expert*innen für diese einzelnen Bereiche sind. Es gibt keine Hierarchie per se, aber es gibt in jedem Team eine Person, die zuständig dafür ist, die Informationen in andere Bereiche weiterzugeben. In dieser Organisationsstruktur gibt es viele Verlinkungen zwischen den einzelnen Teams, da diese für verschiedene Projekte in unterschiedlichen Konstellationen zusammenarbeiten.  Das Management funktioniert hier stark nach Ergebnissen. Diese möchte man sehen und die einzelnen Bereiche sind hierbei für sich verantwortlich. Zusätzlich zu den einzelnen Teams gibt es eine Geschäftsleitung, deren Aufgabe es ist, alles zu koordinieren.

Digitale Zusammenarbeit: Netzwerk-Aufbau

3.     Zusammenarbeit in Agilen Organisationen

Agile Organisationen leben davon, dass es kleine Teams gibt, innerhalb deren Personen aus verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten. Sie sind nicht nach Fachgebieten und Bereichen aufgeteilt, sondern nach Projekten. Die Berichterstattungen und Informationen bleiben innerhalb dieses Teams, da sie sehr auf sich und ihre Projekte fokussiert sind.

Digitale Zusammenarbeit: Agile Organisation

Wie managen wir Aufgaben?

Im Aufgabenmanagement gibt es zwei unterschiedliche Mechanismen, für die man sich entscheiden kann: Push und Pull.

Push: Jemand im Team legt Aufgaben und eine Deadline in der Zusammenarbeit fest. Vielleicht wird sogar festgelegt, wer welche Aufgabe übernehmen soll. Die Aufgabe wird so aktiv an eine andere Person abgegeben.

Pull: Bei der Pull-Methode gibt es einen Aufgaben-Pool mit ganz vielen unterschiedlichen Aufgaben innerhalb der Zusammenarbeit.  Hier können die Mitglieder selbstständig eine Aufgabe auswählen und bearbeiten. Diese wird so aktiv von einer Person genommen. Hierdurch wird das Multitasking verhindert und die Motivation der Bearbeitung steigt. Der Nachteil kann sein, dass unbeliebte Aufgaben eventuell liegen bleiben.

Methoden und Tools

Es gibt viele verschiedene Handwerkszeuge für die online Zusammenarbeit. Die Herausforderung hierbei ist es, das passende Tool für euch und euer Team zu finden. Es bringt nichts wenn ihr Tools verwendet, die der technischen Fähigkeit oder Ausstattung eures Teams nicht entsprechen.

Wasserfallmethode – Gut vorbereitet durchstarten

Als erste Methode möchten wir euch den Klassiker unter den Methoden vorstellen: Die Wasserfallmethode (oder auch Gantt Chart). Hier werden am Anfang eines Projektes gemeinsam Aufgaben festgelegt. Der Wunsch besteht, alle Aufgaben, die im Laufe es Projektes anfallen, bereits am Anfang zuzuordnen und festzulegen. Hierbei liegt der Fokus auf der Zeit. Die einzelnen Aufgaben werden festen Zeiträumen zugeordnet. Deadlines und Termine werden festgelegt. Bei dieser Methode bietet es sich an, Meilensteine festzulegen und zu definieren. Wo befinden wir uns gerade? Wie viel haben wir geschafft? Meilensteine sind der perfekte Moment um sich gegenseitig zu motivieren, zu evaluieren wie es bisher lief und um Entscheidungen zu treffen.

Bei dieser Methode steht im Fokus, dass Abhängigkeiten zwischen den Aufgaben gezielt dargestellt und kommuniziert werden. Hierdurch ist man allerdings wenig flexibel. Durch die enge Einordnung ganz am Anfang mit dem Push-Mechanismus besteht nur eine geringe Eigenverantwortung. Dies kann dazu führen , dass die Eigenmotivation gering ist.
Es ist wichtig, dass ihr Zugriff auf ein gemeinsames Dokument habt. Alle Mitarbeitenden müssen stetig auf dem aktuellen Stand gehalten werden und mit der aktuellen Version arbeiten können.

Merke: Eine intensive Planung am Anfang ist wichtig. Verantwortlichkeiten müssen so früh wie möglich festgelegt werden. Das Gantt Chart sollte regelmäßig überprüft werden. Es muss ein*e Projektverantwortliche*n festgelegt werden. Meilensteine zur Evaluation sind wichtig.

Unser Tool-Tipp: Excel Spreadsheet, Google Spreadsheet, Agantty, Project Libre Cloud

Digitale Zusammenarbeit: Wasserfall-Methode

Getting-Things-Done Methode – Die richtige Person für das beste Ergebnis

Bei der Getting-Things-Done Methode werden, wie bei der Wasserfallmethode, zu Beginn alle anstehenden Aufgaben gesammelt und festgelegt. Allerdings werden bei dieser Methode bereits zu Beginn die Aufgaben detailiert besprochen und reflektiert. Anschließend werden so genannte „Aufgabenpakete“ geschnürt. Der Fokus liegt bei den einzelnen Personen im Team und deren Fähigkeiten und nicht bei der Zeit. Es ist also wichtig, die richtige Person der richtigen Aufgabe zuzuteilen. Durch die Aufgabenpakete lassen sich einzelne Aufgaben sehr gut priorisieren, da sich einzelne Aufgabenpakete weiter nach vorne oder hinten schieben lassen.

Hierdurch entsteht eine klassische To-Do-Liste. Durch diese Methode bekommen die Teammitglieder einen freien Kopf. Sie ist flexibler als die Wasserfallmethode, da man noch nicht den ganzen Projektzeitraum durchgeplant hat. Die Priorisierung liegt hier im Vordergrund. Die Eigenverantwortung befindet sich im mittelmäßigen Bereich (Push und Pull sind möglich). Die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Aufgaben sind gut zu kontrollieren. Mit dieser Methode können Fortschritte gut sichtbar gemacht werden. Dies kann motivierend auf euer Team wirken!

Merke: Aufgaben sollten Personen und nicht Teams zugeteilt werden. Weist die Berechtigungen für bestimmte Aufgaben zu. Deadlines helfen um unliebsame Aufgaben zu erledigen. Nehmt eine Priorisierung von Aufgaben vor. Macht Fortschritte sichtbar.

Unser Tool-Tipp: Microsoft to do, Google Tasks, Monday

Digitale Zusammenarbeit: Getting-Things-Done-Methode

Kanban-Methode – Motiviert arbeite ich besser

Bei der Kanban-Methode werden Aufgaben kontinuierlich über den gesamten Prozess gesammelt. Jedes Teammitglied kann eine Aufgabe erstellen und so eigene Ideen einbringen. Bei dieser Methode wird in einer Tabelle gearbeitet, in der die Aufgaben von „ToDo“ zu „Doing“ zu „Done“ geschoben werden können. Die Aufgaben wandern also immer weiter. So kann man gut beobachten, in welchem Prozess welche Aufgabe im Moment steckt. Hier kann sich jede Person die Aufgabe aussuchen, die er*sie möchte und jede*r verschiebt diese eigenständig in der Tabelle. Dies ist ein gutes Beispiel für eine typische Pull-Methode: Ich wähle aus, welche Aufgabe ich bearbeiten möchte.

Der Fokus liegt darauf, dass Aufgaben, auf die man Lust hat, eigenverantwortlich ausgewählt und bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt dezentral und selbstständig. Die Flexibilität liegt hier sehr hoch, da jederzeit Aufgaben bearbeitet werden können. Die Arbeit ist sehr dynamisch, Abhängigkeiten und Priorisierungen sind aber nur schwer zu erkennen. Diese Methode eignet sich besonders gut für Teams, in denen Teilnehmer*innen nur temporär Teil des Teams sind, da diese schnell einsteigen können und das Projekt nicht von der Teilnahme einer bestimmten Person abhängig ist.

Merke: Aufgaben müssen gut beschrieben werden. Der zeitliche Aufwand sollte gekennzeichnet
werden. Alle Hintergrundinfos und benötigte Daten sollten hinterlegt sein. Das Board muss regelmäßig aufgeräumt werden, damit sich alle zu Recht finden.

Unser Tool-Tipp: Cryptpad, Meistertask, Trello

Digitale Zusammenarbeit: Kanban-Methode

Scrum – Gemeinsam sind wir stärker

Scrum ist eine abgewandelte Form von Kanban, in der ihr Aufgaben priorisiert. Diese werden zwar auch in einem Board eingetragen, aber es wird in Zyklen gearbeitet. Alle Aufgaben werden zu Beginn gesammelt. Anschließend wird festgelegt, welche davon im nächsten Zyklus (dieser kann 24 Stunden aber auch mehrere Tage und Wochen dauern) erledigt werden sollen. Die Prioritäten gelten für das gesamte Team und die Aufgaben werden Stück für Stück erarbeitet. Es wird etwas Flexibilität eingebüßt, es können aber trotzdem noch neue Aufgaben während des Prozesses dazukommen.  

Merke: Nicht die Zuständigkeiten, sondern die Fähigkeiten liegen im Vordergrund. Mit je weniger Boards ihr arbeitet, umso besser. Es sollten regelmäßig eigenverantwortliche Treffen mit betroffenen Personen stattfinden. Ablauf: Planungsmeeting –> Arbeitsphase mir Zwischenevaluation –> Abschlussmeeting.

Unser Tool-Tipp: Cryptpad, Meistertask, Trello

Digitale Zusammenarbeit: Scrum-Methode

Aufgabenmanagement und kreative Prozesse

Um kreative Prozesse online abzuwickeln und gemeinsam daran zu arbeiten ist es wichtig die Möglichkeit zu haben, gemeinsam Ideen zu sammeln und sich auszutauschen. Es ist von großem Vorteil, wenn man beispielsweise Dokumente und Designs gemeinsam bearbeiten kann und alle benötigten Informationen an einem Ort zu finden sind.

Die Whiteboard-Lösung

Online ist es möglich, mit quasi unendlich großen Flipcharts zu arbeiten. Hier habt ihr viel Spielraum euch mit Bildern, Links und unterschiedlichen Infos auszutauschen. Diese Informationen können zusammen bearbeitet und Ergebnisse gesichert werden. Bei einem Team, das digital nicht affin ist, kann es hier allerdings schnell zu Überforderungen kommen.

Unser Tool-Tipp: Miro, Mural

Die Offene Plattform-Lösung

Dies ist eine einfachere Möglichkeit als unendliche Whiteboards. Diese Optionen sind ähnlich aufgebaut wie eine Website. Hier können viele unterschiedliche Texte, Bilder und Linkes gespeichert werden. Die Plattformen sind sehr textstrukturiert, aber es können unterschiedliche Elemente eingebunden werden.

Unser Tool-Tipp: Notion, TiddlyWiki

Eure Strategie – Entscheidungsprozesse im Projekt

Die Grundlage für eure Strategie ist die Struktur eurer Organisation. Wie werden Entscheidungen bei euch getroffen und wie wollt ihr mit einander arbeiten? Um eine Strategie zu entwickeln solltet ihr euch zu folgenden Punkten Gedanken machen:

  1. Sollen die Aufgaben eher nach der „Push“ oder nach der „Pull“ Methode vergeben werden?
  2. Wer entscheidet bei euch, wie eure Infrastruktur aussieht?
  3. Wer pflegt eure Infrastruktur und welche Tools werden genutzt?
  4. Von wem wird dsa Team geschult und wer führt die unterschiedlichen Tools ein?
  5. Wer legt das Endziel fest?

Diese Entscheidungen müsst ihr je nach Organisationsstruktur, eurem Team und der gewählten Methode treffen.
Wenn ihr Hilfe bei diesen Entscheidungen benötigt könnt ihr kostenfrei die Plattform „Agathe hilft“ nutzen. Hier könnt ihr eine Beratung in Anspruch nehmen und zusammen herausfinden, wie ihr gut online zusammen arbeiten könnt.
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